Wie läuft der Verkauf eines Hotels oder eines Gastronomiebetriebs ab?
◆Wie bereite ich meinen Betrieb auf den Verkauf vor?
Betriebsform, Unterlagen und Leerstandsrisiko
Eine belastbare Vorbereitung beginnt mit der Frage, in welcher betrieblichen Situation sich die Immobilie befindet. Es macht einen wesentlichen Unterschied, ob der Eigentümer den Gastronomie- oder Hotelbetrieb selbst führt oder ob das Objekt bereits verpachtet ist. Daraus ergeben sich unterschiedliche Unterlagen, Gesprächswege und Anforderungen an die Darstellung. Im Erstgespräch werden Vorgehensweise und angestrebter Verkaufspreis gemeinsam festgelegt. Außerdem wird geklärt, ob es sich um Eigentum, Pacht, Erbpacht oder eine andere Nutzungsform handelt. Für die wirtschaftliche Einordnung werden die BWA der letzten zwei bis drei Jahre, vorhandene Grundrisse sowie Angaben zu Baujahr, Renovierungen, Sanierungen und Vorbesitzern benötigt. Grundstück, Gebäude, Inventar und Geschäftswert fließen in die professionelle Wertermittlung ein. Vor Foto- und Videoaufnahmen sollte das Objekt sauber, geordnet und passend vorbereitet sein. Ein Leerstand sollte dringend vermieden werden, weil er zusätzlich auf den erzielbaren Preis drückt. Die Planung muss deshalb früh genug beginnen, damit Betrieb, Unterlagen und Vermarktungsstart aufeinander abgestimmt werden können.
◆Wie wird mein Gastronomieobjekt im aktuellen Markt verkauft?
Marktlage, Käuferansprache und Vermarktungskanäle
Der Gastronomiemarkt ist 2026 klar ein Käufer- und Pächtermarkt. 2025 meldeten über 2.900 Betriebe Insolvenz an, der höchste Stand seit 2011 und ein Anstieg von fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2020 kommen mehr als 11.000 Insolvenzen und rund 69.000 stille Betriebsschließungen zusammen. Das große Angebot macht eine gezielte Käuferansprache entscheidend. Immobilienportale liefern immer weniger Kaufinteressenten, weil sie nur Menschen erreichen, die bereits aktiv suchen. Diese Gruppe ist klein, und wegen der großen Auswahl suchen Interessenten häufig nicht lange. Deshalb müssen auch Käufer erreicht werden, die sich eher spontan mit einer passenden Gelegenheit beschäftigen. HOGAMAKLER nutzt dafür das eigene Netzwerk, soziale Medien, Fachmedien, das Branchenportal Hogawelt und relevante Immobilienportale. Bei Renditeobjekten können außerdem Family Offices und institutionelle Investoren gezielt angesprochen werden. Nur ein Spezialmakler verfügt über die Daten, um in sozialen Medien die richtigen Nutzer gezielt anzusprechen. Vermarktung und Berichtswesen erfolgen weitgehend automatisiert und mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz, jedoch immer in ständiger Absprache mit dem Eigentümer. Ein diskreter Off-Market-Verkauf bleibt auf Wunsch möglich.
◆Wie laufen Käuferprüfung, Berichtswesen und Verkaufsabschluss ab?
Qualifizierung, Maklerbuch und Eigentumsübertragung
Nach dem Vermarktungsstart werden eingehende Anfragen nicht nur gesammelt, sondern systematisch eingeordnet. HOGAMAKLER prüft bei ernsthaften Kaufinteressenten die Eignung und verlangt einen Finanzierungsnachweis, damit Besichtigungen und weitere Gespräche auf belastbare Kandidaten konzentriert werden können. Gleichzeitig erhält der Eigentümer ausführliche Berichte über sämtliche eingesetzten Kanäle. Dazu gehören die Immobilienportale, die Website, Mailings an Investoren und die Aktivitäten in sozialen Medien. Die Ergebnisse werden nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern im Maklerbuch zusammengeführt. So bleiben Anfragen, Rückmeldungen und der Verlauf der Vermarktung nachvollziehbar. Die weitgehend automatisierte Erstellung und Aufbereitung der Berichte wird durch künstliche Intelligenz unterstützt; die Abstimmung mit dem Eigentümer bleibt dabei fortlaufend bestehen. Sobald ein geeigneter Käufer feststeht, koordiniert HOGAMAKLER den Notartermin. Der Kaufvertragsentwurf wird üblicherweise etwa 14 Tage vorher versandt. Die Begleitung endet nicht mit der Unterschrift, sondern reicht bis zur vollständigen Eigentumsübertragung.
